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Weitere Beispiele

Meerkat / SKA Square Kilometer Array - Projekt 

Satelliten- Projekt für Bajog electronic in Südafrika

Eine EMV gesicherte Spannungs- u. Stromversorgung ist die notwendige, technische Voraussetzung damit das Projekt MeerKat / SKA zuverlässig und zielgerichtet Signale und Daten aus den Weiten des Weltalls empfangen und auswerten kann.


Nur die kleinsten Störungen aus dem Versorgungsnetz, oder Störeinstrahlungen, würden die aufwendigen Beobachtungsarbeiten verfälschen oder unmöglich machen.
"Die technischen Voraussetzungen müssen sicherstellen, dass jeder der 19 Meter hohen Antennen mit seinen 13,5 x 16-Meter- großen Hauptreflektoren außergewöhnlich stabil und in der Lage sein muss, selbst bei Windgeschwindigkeiten von 140 km/h und Böen von 69 km/h genau an entfernten Himmelsobjekten festzuhalten. Dabei dürfen über die Antriebe und der Spannungsversorgung keinerlei Unregelmäßigkeiten auftreten. Die EMV - Sicherheit muß Leitungsgebunden, wie auch im Bereich der Störstrahlung absolut gegeben sein.
Daher sind die EMV - u. Leistungsanforderung an die integrierten  Netzentstörfilter entsprechend den Luft- u.Raumfahrtanforderungen in jeder Hinsicht gleichgestellt.

Bajog electronic wurde mit der Entwicklung und Produktion der EMV gesicherten Spannungsversorgung / Netzentstörfilter für die  Antennen und für das Kontrollzentrum / Datenzentrale in Südafrika beauftragt.
Es werden im End- Ausbaustadium über 3.000 Antennen in einer spiralen Anordnungsform im Durchmesser von über 6.000km alle Antennen synchronisiert und wirken dann als ein Einziger Reflektor.


Es wird das größte Observatorium, das Menschen jemals gebaut haben: Das Square Kilometer Array (SKA) soll Astronomen bislang unerreichbare Einblicke in den Kosmos bieten. Darüber hinaus könnte das Superteleskop möglicherweise die Frage beantworten, ob wir allein sind im All – und sogar extraterrestrisches Fernsehen aus der kosmischen Nachbarschaft empfangen, sofern es denn existiert.
Südafrika und acht andere afrikanische Staaten konkurrierten mit Australien und Neuseeland um das prestigeträchtige Milliardenprojekt. 
Zu den Mitgliedsstaaten des 1,5-Milliarden-Euro-Projektes zählen die Niederlande, Italien, Großbritannien, China , USA und seit kurzer Zeit (2012) auch Kanada. Deutschland gehört offiziell nicht zu den 20 beteiligten Ländern. 
Das führt dazu, dass ein wesentlicher Anteil der Fertigung und damit der größere Teil der Wertschöpfung vorrangig in Südafrika stattfinden soll. Bajog electronic produziert dennoch alle dafür vorgesehene Produkte in Niederbayern!

"Die große Frage der Dunklen Energie"
3000 Parabolantennen mit einem Durchmesser von je 15 Metern sollen für das Riesenauge montiert und zusammengeschaltet werden. Die fertige Anlage soll einen Durchmesser von 6000 Kilometern haben. Die einzelnen Antennen winden sich dabei in immer größeren Abständen als Spiralarme um die eng besetzte Pupille des Radioauges. Ergänzt wird die Anlage von Tausenden einfacheren Antennen für jeweils ganz spezielle Wellenlängenbereiche.
Über die elektronische Synchronisation der Einzelantennen entsteht ein gigantisches Superteleskop mit einer Netto-Gesamtfläche von rund einem Quadratkilometer – daher der Name Square Kilometer Array (etwa: Quadratkilometer-Feld), kurz SKA. Das ist rund hundert Mal mehr als beim Radioteleskop Effelsberg in der Eifel und immer noch die zehnfache Fläche der größten Parabolantenne der Welt, des Arecibo-Radioteleskops in Puerto Rico.
Die Erwartungen an das SKA sind hoch: "Da ist die große Frage der Dunklen Energie, die das Universum nach dem Urknall immer noch auseinandertreibt. Diese Expansion des Weltalls führt dazu, dass zahlreiche Wissenschaftler an ein „Zerreißen“ unseres Sonnensystems glauben und die Theorie stärken, dass sich die uns bekannten Planeten immer weiter von einander entfernen. Hinzu kommt die Annahme, dass unser Sonnensystem irgendwann mit anderen, benachbarten Sonnensystemen kollidieren wird und die jeweiligen schwarzen Löcher darin, eine wesentliche Rolle spielen werden.
Überraschende Entdeckung
Die überraschende Entdeckung der Dunklen Energie war 2011 mit dem Physik-Nobelpreis geehrt worden. Verstanden ist sie indes noch keineswegs. Was diese Dunkle Energie sein könnte, die rund drei Viertel des gesamten Inhalts des Universums stellt und den Kosmos immer schneller expandieren lässt, ist vollkommen rätselhaft.
"Mit dem SKA kann man eine Milliarde Galaxien durchmustern. "Diese Galaxien sehen wir in ganz unterschiedlichen Entfernungen." Wegen der begrenzten Lichtgeschwindigkeit und der gigantischen Distanzen ist in der Astronomie ein Blick in die Tiefe des Raumes auch immer ein Blick zurück in die Zeit. 
"Wir sehen die Galaxien also zu ganz unterschiedlichen Zeitaltern des Kosmos und können praktisch beobachten, wie das Universum sich ausdehnt. Daraus erfahren Sie eine Menge darüber, wie die Dunkle Energie sich verhält."
Die Forscher erhoffen sich auch völlig neue Einblicke in das sogenannte Dunkle Zeitalter des Kosmos, die Zeit vor der Entstehung der ersten Sterne. Schon bevor sich das Gas im jungen Universum zu den ersten Sonnen zusammenballte, sendete es Wärmestrahlung aus. Die hat sich bis heute so stark abgekühlt, dass sie besonders gut mit Radioteleskopen zu beobachten ist.

Auszug und ergänzend „Die Welt“

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