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Weitere Beispiele

Windkraftanlagen

 

 In großen Windkraftanlagen (über 100 - 150 kW) wird ein 3-Phasen-Wechselstrom mit normalerweise 690 V Spannung erzeugt. Diese Spannung wird anschließend mit Hilfe eines Transformators, der sich in der Nähe der Anlage (oder im Inneren des Turmes) befindet, auf 10 000 bis 30 000 Volt (50/60Hz.) hochtransfomiert, in Abhängigkeit der lokalen Netzspannung.

Die meisten Windkraftanlagen auf der Welt verfügen über einen sog. 3-Phasen-Asynchrongenerator mit Käfigläufer (auch Induktionsgenerator genannt), um Wechselstrom zu erzeugen. Dieser Generatortyp ist außerhalb der Windkraftindustrie nicht so stark vertreten, aber trotzdem hat man schon sehr viel Erfahrung mit dieser Maschine gesammelt.

Das Interessante bei diesem Generator ist, dass er ursprünglich als Elektromotor konzipiert war. In der Tat geht ein Drittel des weltweiten Stromverbrauchs auf das Konto des Induktionsmotors, der Maschinen in Fabriken antreibt, Pumpen, Lüfter, Kompressoren, Aufzüge und andere Anwendungen, welche die Umwandlung von elektrischer in mechanische Energie erfordern.

Ein Grund, warum dieser Generatortyp gewählt wird, liegt in seiner Verlässlichkeit und in den geringen Kosten. Außerdem hat der Generator auch einige mechanische Eigenschaften, die für Windkraftanlagen nützlich sind. Dies ist der Generatorschlupf und eine gewisse Überlastbarkeit.

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